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Hl. Messen:

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Mi18:30 Uhr
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Adlkofen
Nebenkirchen
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Di8:30 Uhr – 12:00 Uhr
Mi14:00 Uhr – 17:00 Uhr
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Katholische Pfarrei St. Thomas Hauptstraße 11
84166 Adlkofen

Tel.: 08707 / 272

E-Mail: info@pfarrei-adlkofen.de

Gottesdienstordnungen:

Pfarrkirche St. Thomas – Adlkofen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Pfarrseite,

mit Ostern verbinden sich Bilder von wärmer werdenden Tagen und erwachender Natur. Besonders die freien Tage an Ostern nutzen viele Menschen zu ausgiebigen Spaziergängen.
Der Gang, von dem das Oster-Evangelium berichtet, ist allerdings alles andere als ein fröhlicher Osterspaziergang in der erwachenden Natur:
„Frühmorgens, als es noch dunkel war“, geht Maria von Magdala zum Grab. Alle Hoffnungen, die sie auf Jesus gesetzt hatte, starben mit ihm am Kreuz und wurden mit ihm begraben. Übrig geblieben sind die Erinnerungen und eine große Trauer – sonst nichts.
Bis heute trauern Menschen ganz unterschiedlich. Viele gehen zu den Gräbern ihrer Lieben, um ihre Trauer an einem Ort festmachen zu können. Andere ziehen sich ganz in sich selbst zurück.
Ähnliches erzählt das Johannesevangelium von den Jüngern Jesu. Maria von Magdala jedoch geht zum Grab Jesu, um mit der Endgültigkeit seines Todes umgehen zu lernen. Sie konfrontiert sich mit diesem Schmerz und Verlust. Dabei widerfährt ihr etwas völlig Unerwartetes. Das Grab, der Endpunkt menschlichen Lebens, ist geöffnet. Der Stein ist weg. Maria läuft zurück und berichtet davon.
Daraufhin rennen zwei Jünger in einer Art Wettlauf zum Grab, um das Unfassbare selbst zu sehen. Mit eigenen Augen erfassen sie die geschilderte Situation, und sie verstehen es nicht. Erst eine persönliche Begegnung hilft zum Verständnis des Ostergeschehens. Maria von Magdala begegnet zwei Engeln, bevor es zur entscheidenden Begegnung mit dem Auferstandenen selbst kommt. Erst in dieser Begegnung erkennt sie die wahre Tragweite des Geschehens. Diese Ostererfahrung stellt jede menschliche Erwartung auf den Kopf: Am leeren Grab hat etwas Neues begonnen, eine neue Wirklichkeit, die nicht mehr im Zeichen des Todes, sondern im Zeichen des Lebens steht. Gott selbst wendet beziehungsweise verwandelt Enttäuschung und Verzweiflung in Hoffnung und Perspektive.

Wo wir am Ende sind, wo wir nicht und nichts mehr können, da greift Gott ein. Das hat Jesus immer deutlich gezeigt. Gott steht auch in schwierigen und dunklen Lebensphasen zu uns Menschen, er zeigt auch dort Perspektiven, wo wir scheinbar am Ende sind. Wo immer Gottes Hand am Werk ist, da wird alles anders und da kann Neues entstehen.

Das verändert auch unser Leben. Der Osterglaube lässt uns aufbrechen in die Zukunft. Diese Zukunft mit Gott kann spürbar werden, wo Menschen Zeugnis für das Leben geben, wo Menschen sichtbar füreinander da sind und sich einsetzen für das Leben. Dazu passt folgender Ostersegen: „Der auferstandene Herr schenke dir die Behutsamkeit seiner Hände, die Güte seiner Augen, das Lächeln seines Mundes, die Treue seiner Schritte, den Frieden seiner Worte, die Wärme seines Herzens, das Feuer seines Geistes, das Geheimnis seiner Gegenwart!“

In diesem Sinne: Eine gesegnete Osterzeit!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer Johann Schober